FAQs zum jagdkurs
FAQ – Häufige Fragen zum Jagdkurs
Die Ausbildung im Jagdkurs Murau verbindet Theorie und Praxis in idealer Weise miteinander. Unterrichtet werden Sie von Spezialistinnen und Spezialisten aus der jagdlichen Praxis, die ihr Wissen anschaulich, praxisbezogen und mit viel Erfahrung vermitteln.
Ein hoher Grad an Eigeninitiative gehört dabei selbstverständlich dazu – denn die Jagdprüfung verlangt engagiertes, selbstständiges Lernen.
Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt klar auf der Waffensicherheit, auf prüfungsrelevantem Wissen sowie auf der Praxis im Revier. Gerade der Umgang mit der Waffe zählt zu den sensibelsten und gefährlichsten Bereichen der Jagdausübung – daher nimmt dieses Thema einen zentralen Platz in der Ausbildung ein und wird mit größter Sorgfalt trainiert.
Die praktischen Übungen umfassen sowohl Büchsen- als auch Flintentraining, wobei Schulungswaffen vom Zweigverein Murau zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich wird im professionellen Schießkino trainiert – dort lernen die Teilnehmer das Schießen auf bewegliche Ziele wie Tontauben unter sicheren, aber realitätsnahen Bedingungen.
Die Munition für die vorgesehenen Übungen sowie die Benützung der Schießstätte sind bereits im Kursbeitrag inkludiert.
Der sichere Umgang mit der Waffe steht dabei immer im Mittelpunkt.
Als offizielles Lehrwerk dient der „Leitbruch“, das fundierte Ausbildungs- und Nachschlagewerk des Steirischen Jagdschutzvereins.
Es wurde von Expertinnen und Experten aus Biologie, Forstwirtschaft, Recht, Veterinärmedizin und jagdlicher Praxis entwickelt und vermittelt ganzheitliches Wissen über Wild, Lebensräume, Gesetzeskunde und jagdliche Zusammenhänge – ideal zum Lernen zuhause und als Begleiter über die Ausbildung hinaus.
Die Jagdprüfung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
• Theoretische Prüfung – jagdliches Wissen, Wildkunde, Recht, Praxisgrundlagen. Diese muss zuerst bestanden werden, um zur Praxis zugelassen zu werden.
• Praktische Schießprüfung – sichere Waffenhandhabung & Treffgenauigkeit. Mit Büchse und Flinte unter realitätsnahen Bedingungen.
Erst nach Bestehen beider Teile ist die Jagdprüfung abgeschlossen.
Die Aufsichtsjägerprüfung kann erst nach dem Lösen der fünften Jagdkarte abgelegt werden. Dafür bieten wir im Anschluss an den Jungjägerkurs vertiefende Spezialmodule an.
Mögliche zusätzliche Kostenpunkte (nicht inkludiert im Kursbeitrag):
• Leumundszeugnis (einwandfrei erforderlich)
• amtsärztliche Untersuchung
• eventuelle Extraschüsse außerhalb der geplanten Übungseinheiten
• erste Jagdkarte
• Prüfungsgebühren für Jagd- bzw. Aufsichtsjägerprüfung
Wir unterstützen Sie selbstverständlich bei der Organisation aller erforderlichen Schritte.
Der Kurs ist so organisiert, dass er sich ideal mit Beruf und Familie vereinbaren lässt. Die Unterrichtseinheiten finden freitags und samstags statt:
• Freitag: 19:00 – 21:45 Uhr (inkl. 15 Minuten Pause)
• Samstag: 08:00 – 12:00 Uhr sowie 13:00 – 17:00 Uhr
Zusätzlich ist die Trophäenschau Teil der Ausbildung und findet an einem Freitag um 19:00 Uhr statt.
Der gesamte Kurs läuft bis Anfang Mai, im Anschluss finden die Prüfungstermine statt – üblicherweise Mitte bis Ende Mai.
Damit erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine strukturierte Ausbildungsphase über mehrere Monate mit kontinuierlichem Lernfortschritt.
